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Gebärmutterkrebs - Früherkennung

 
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binah
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 07.02.10, 15:16    Titel: Gebärmutterkrebs - Früherkennung Antworten mit Zitat

Die Ultraschall-Untersuchung soll ja nicht zuverlässig einen Krebs ausschließen können, dazu bedarf es einer Gewebsprobe, so mein Informationsstand. Nun die Frage: Weshalb muss eigentlich diese Gewebsprobe umständlich unter Narkose entnommen werden? Kann man da nicht einfach Menstruationsflüssigkeit verwenden bzw. im Zuge eines Spiralwechsels daran hängengebliebenes Zellmaterial?
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5124
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 07.02.10, 16:28    Titel: Endometriumkarzinom und Vorsorge Antworten mit Zitat

Guten Tag,
Sie sprechen-nur zur Klarstellung- von der früherkennung des Gebärmutterkrebses, der sich in der gebärmutter befindet ( Corpus uteri). Ein ordentlich ausgebildeter Frauenarzt erkennt durch im Ultraschall diesbezügliche Schleimhautveränderungen. Alternativ eine sogenannte Strichcurettage mit einer sehr kleinen Curette ohne Narkose. Auch an einer Spirale anhaftendes Material ( Endometreium) kann man zur Untersuchung einschicken. Rein zur Vorsorge läßt man sich in der Tat keine volle Ausschabung ( oder Teilausschabung) machen, dazu braucht man meist eine Vollnarkose oder eine örtliche Betäubung. Problem bei all diesen Untersuchungsarten ist, daß natürlich diese weit über den gesetzlich vorgesehenen Rahmen gehen und simit selbst zu bezahlen sind. Die Menstruationsflüssigkeit müßte von Ihnen quasi gefiltert werden, um Schleimhautmaterial zu erhalten. Sie können aber auch-falls Sie es feststellen- Schleimhautfetzen in physiologische Kochsalzlösung legen und es dann Ihrem FA zur Weiterleitung an den Pathologen aushändigen.
_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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binah
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 08.02.10, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Problem bei all diesen Untersuchungsarten ist, daß natürlich diese weit über den gesetzlich vorgesehenen Rahmen gehen und simit selbst zu bezahlen sind.

In welcher Größenordnung bewegen sich die Kosten in etwa?
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5124
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 08.02.10, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,
das kann ich im Einzelnen nicht sagen,das ist völlig abhängig von der Art des Eingriffes.
Eine kleine Gewebeprobe aus der Gebärmutter kostet natürlich nur einen Bruchteil einer kompletten Ausschabung. IUP-Material zu untersuchen ist das billigste, da fallen nur die Kosten für den Pathologen an.Mit denen müssen Sie aber sowieso in allen Fällen rechnen,denn nur auf Grund der feingeweblichen Untersuchung wissen Sie ja Bescheid. Diese Untersuchung sollte incl. Befundbericht nicht über 50 Euro liegen, Eine Strichcurettage ( nur 1-2 Streifen aus der Gebärmutter) sollte ebenfalls-wenn man fair abrechnet-nicht über 50 Euro liegen.
_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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