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Stiche/Pieken im Hüftbereich

 
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sunnymelon1964
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Anmeldungsdatum: 05.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05.03.10, 12:08    Titel: Stiche/Pieken im Hüftbereich Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob mir jemand einen Tipp geben kann, in welche Richtung das gehen kann.

Seit gestern habe ich in unterschiedlichen Abständen ein kurzes Stechen bzw. pieken im Bereich des Beckenknochens. Ich kann es nicht genau lokalisieren - aber es scheint nicht "von innen" zu kommen sondern in der Tat eher auf dem Hüft-/Beckenknochen zu sein.
Ich habe schon seit längerem Probleme mit dem ISG - mein Physio meint, auch aufgrund der Hypermobilität.
Ich habe gestern schon mit einem Körnerkissen versucht es zu bessern, hat aber nichts gebracht.

Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?

Dann habe ich eine theoretische Frage: Ich habe seit vielen Jahren massive Probleme im Magen/Darmbereich. Das sieht so aus, dass ich plötzlich - ohne erkennbaren Grund - einen tierisch aufgeblähten Bauch, verbunden mit Unwohlsein.

Spiegelungen erbrachten keinen Befund, ebnsowenig H2-Atemtests auf Fructose und Lactose.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass es um den eisprung und die Regel schlimmer bzw. gehäufter aufzutreten scheint. Allerdings ist mir gestern wieder aufgefallen, dass es auch aufzutreten scheint, wenn ich längere Zeit in gebückter Haltung bin - z.B. beim Unkrautzupfen im Garten, wenn ich in der Hocke bin.

Hat noch jemand eine Idee, woran das liegen kann? Die Osteopathin meinte mal, der Darm sei kaum frei beweglich und scheine "an der Wand zu kleben". - laienhaft ausgedrückt.

Kann der Darm z.B. zu lang sein, falsch gewickelt oder irgendwas anderes- - was diese Beschwerden erklären könnte? Es macht mich echt zunehmend frustriert - und man verliert einen Teil Lebensfreude, weil man immer wieder eingeschränkt ist und teilweise auch Termine absagt.

Danke für Tipps.

Ergänzungen:
- Ich habe einen Zwerchfellbruch - aber nicht so schlimm, dass eine OP angeraten wäre.
- als ich letztes Jahr nach einer Fuß OP 3 wochen zu hause war, hatte ich die Zeit im Krankenhaus und bis insgesamt 2 Wochen nach der OP keinerlei Beschwerden. Aln der Ernährung kann es also eigentlich nicht liegen. Ich lag aber eine Weile bzw. hatte den Fuß meist hochliegen und saß selten richtig aufrecht.
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Ralf Tillenburg
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beiträge: 11092
Wohnort: Raum Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 06.03.10, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ihre Beschwerden im Bereich des Beckenknochens sollten Sie ärztlich abklären lassen, wenn diese immer noch bestehen. Eine Diagnose aus der Ferne ist nicht möglich.

Ein Blähbauch entsteht immer durch vermehrte Gasbildung im Darm. Diese Gase sind Abfallprodukte der dort vorhandenen Bakterien, die Ihnen bei der Verdauung helfen. Je nach Zusammensetzung dieser Flora gibt es mal mehr, mal weniger Gasbildung.
_________________
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
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sunnymelon1964
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Anmeldungsdatum: 05.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 08.03.10, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Danke. Das pieken kam nur noch 1 mal wieder - gestern.

Das mit den Gasen bei Blähungen weiß ich. Meine Frage ging mehr in die Richtung, was man/ich noch tun kann.
Und warum in der Zeit nach der OP alles weg war, obwohl ich sonst nichts geändert habe.
Stress und Probleme bei der Arbeit, die lange bestanden, sind ausgeräumt.

Kann es mit Hormonen zu tun haben (weil es häufiger/stärker ist um den Zyklus)?
Kann es mit irgendwelchen Windungen im Darm zu tun haben, weil es häufig auftritt, wenn ich in gebückter Haltung (z.B. hockend bei der Gartenarbeit) bin?

Gibt es noch irgendwas, was ich untersuchen lassen kann? Die Darmflora verändert sich ja vermutlich nicht von einem Tag auf den anderen - und ohne zutun - auch nicht 14 Tage lang und dann ist sie wieder "im Eimer", oder?


Nachtrag:
Seit langem habe ich außerdem folgende Beschwerden, zu denen nie eine Ursache gefunden wurde:

- verstärktes Herzklopfen ( nicht nur das Gefühl, sondern man kann es tatsächlich ab und zu klopfen sehen, wenn man das T-Shirt hochnimmt).
- eine Art "Beklemmungsgefühl/Kurzatmigkeit" - was meist zusammen mit dem Klopfen auftritt, aber nicht nur.

Das beides trägt nicht unbedingt zu einem entspannten Befinden bei. Auch wenn ich Entspannungsübungen machen will, kommt dieses "Gefühl".

Mit dem Zwerchfellbruch kann das ja nichts zu tun haben, oder?

Schilddrüsenuntersuchungen - die einfachen - fielen negatiiv aus. Da meine Mutter an Morbus Basedow erkrankt ist, besteht durchaus ein gewissens Risiko. Antikörper wurden noch nicht bestimmt.

Vor Jahrens wurde mal eine Yersinieninfektion durch Zufall festgestellt - und wohl auch behandelt. Seit vielen Jahren leide ich an diversenen Gelenkbeschwerden
(Arthrose). Der erste Großzeh wurde bereits operiert. Der zweite steht noch aus - und auch in den Daumensattelgelenken ist es bereits spürbar.

Ich wäre Ihnen wirklich dankbar, falls Sie noch Tipps haben, was noch untersucht etc. werden kann/sollte.
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Ralf Tillenburg
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beiträge: 11092
Wohnort: Raum Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 10.03.10, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Fragen, die mit "Kann" beginnen, muss man immer mit "Ja" beantworten, es kann nahezu immer alles sein.

Die Frage ist, ob das auch bei Ihnen zutrifft, jedoch lässt sich dies aus der Ferne kaum beurteilen. Daher kann ich auch keine konkreten Untersuchungen empfehlen, die in Ihrem Falle sinnvoll wären. Dazu fehlen mir einfach zu viele Infos und auch der persönliche Untersuchungsbefund.
_________________
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
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