Vergangenen November hatte ich eine Ausschabung nach MissedAbort in der 9. SSW.
Im Oktober, als die Schwangerschaft festgestellt wurde, wurde ein Toxoplasmose-Antikörpertest gemacht, der damals negativ ausfiel.
Nachdem ich in der Zeit November bis Januar immer wieder mit scheinbar grundlos geschwollenen Lymphknoten zu tun gehabt und war deswegen dann beim Allgemeinarzt, der ein großes Blutbild gemacht hat und schon bei der ersten Untersuchung den Verdacht auf Toxo äußerte.
Nun habe ich heute das Blutbild bekommen - und siehe da, der Arzt hatte Recht - ich habe in der Vergangenheit eine Toxoplasmoseinfektion gehabt. Diese ist nicht mehr akut, aber im Blut sind die Antikörper nachweisbar.
Dann haben mein Doc und ich mal gerechnet - im Oktober war ich noch negativ, dann der Abort. Da so eine Toxoplasmose ja mehrere Wochen akut sein kann, passt das laut meinem Arzt also in die Zeit, in der ich mit den Lymphknoten zu tun hatte.
Also auch in die Zeit der Schwangerschaft.
Wikipedia sagt dazu:
Zitat:
Im ersten Trimenon entwickeln 70 % der infizierten Kinder eine konnatale Toxoplasmose, die meist zur Fehlgeburt führt.
Nun meine Fragen:
Stimmt das, was wikipedia sagt?
Wie oft kommt das in der Praxis wirklich vor?
Und - ganz wichtig - ich bin ja nun nicht mehr akut erkrankt - müssen wir da in Bezug auf eine erneute Schwangerschaft auf irgendwas achten? Also noch warten?
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