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Versch. Beschwerden, Diagnosen und langsam am Ende...
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Lillyfee78
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 29.10.09, 11:49    Titel: Versch. Beschwerden, Diagnosen und langsam am Ende... Antworten mit Zitat

Hallo

so langsam geht mir die Puste aus.... Traurig

Seit einem Jahr geht es mir schlechter und schlechter und niemand scheint so recht des Pudels Kern zu finden.

Es begann alles vor einem Jahr mit Mißempfindungen im Schulterblatt, Brustbein, re Arm. Eine Art Kribbeln und pelziges Gefühl der Haut. Manchmal brannte es auch, dass ich mich selbst nicht berühren konnte. Später weitete es sich aus bis runter ins Bein.
Es brannte zum Teil so extrem, dass ich keine engere Hose am Bein ertragen konnte.
Es kamen Kreislaufbeschwerden hinzu oder ich wachte in der Nacht auf und mir schlug das Herz bis zum Hals.

Diagnostiken:
- stat Aufenthalt KH (Abklärung MS, Entz. ZNS Prozesse, Nervenleitgeschwindigkeiten etc)
NEGATIV. leichte Nervenleitverzögerung in einem Arm, aber nicht weltbewegend.
Im KH hatte ich wieder so einen "Anfall". Ich duschte und mein Herz begann zu rasen, KReislauf runter, und komische Hautrötungen an Knie , Schultern, Gesicht.
Wurde auf das Duschen geschoben (wohl zu warm).
am Entlassungstag war mein Puls zu niedrig und der KReislauf im Keller - Entlassung verzögert, aber nach erneuter Messung am Mittag dann die Entlassung.
Fazit: keine neurol. Erkankung, wohl psychische Ursachen.

dieser Brief hat mir ua später bei anderen Ärzten das Genick gebrochen, was ich aber da noch nicht ahnte.

Auf eigene Faust war ich noch bei einem Orthopäden, der sehr gründlich war.
MRT HWS, LWS.
LWS MRT leichte Nervenwurzelreizung und beginnende Arthrose einiger LWS Gelenke.
Im Großen und Ganzen, aber nichts dramatisches und erklärte nicht meine Beschwerden in den Armen und Brustbein.

zwischenzeitlich war ich dann einmal am WE auch beim Notdienst, weil ich so starke Schmerzen id re Körperhälfte hatte, dass ich da gar nicht mehr liegen konnte.
Starkes Schmerzmittel bekommen, Ruhe für gewisse Zeit.

mein damaliger Hausarzt hat auf Grund des KH Briefes keinen Handlungsbedarf mehr gesehen (wurde ja ALLES gemacht...).
Inzwischen konnte ich am Morgen kaum aus dem Bett, war total steif und die Gelenke schmerzten wie bei einer Grippe.
Weiterhin immer wieder diese Kribbel-und Brennzustände in Armen und/oder Beinen.

Schmerztherapeutin aufgesucht, die auch Neurologin ist.
hat Ergebnisse der Kollegen in der Klinik übernommen und keine eigene Diagnostik betrieben. Entließ mich ohne Therapieempfehlung oder Schmerzmittel wieder.
Tenor: Psyche, Streß etc.

Dass ich als Patient eigentlich ein Recht auf Schmerzfreiheit habe, habe ich erst später erfahren.
Kaufte mir also selbst weiterhin meine Schmerzmittel. IBU 400 & Co. Damit war teilweise immer sporadisch eine Linderung zu erzielen.

Termin beim Rheumatologen:
Blutwerte von Krankenhaus stellen sich als unzureichend heraus. Bestimmte Rheumawerte wurden nicht genommen,
Hier also nochmal Abklärung. ANA Titer leicht erhöht, ansonsten OB.
12 von 18 Fibromyalgie Points wurden pos. gestestet. Va auf Fibro. und im Befund der Ratschlag an den Hausarzt eine Schmerztherapie mit gering dosierten Anti Depressiva einleiten.
Nach inzwischen über 6 Monate mit Beschwerden und Schmerzen, galt ich nun als chron. Schmerzpatient.
Die Therapie fand nie statt, weil der Hausarzt nichts veranlasst hat und ich erst später bei Abholung der Befunde vom Therapievorschlag erfahren habe...

Umzug in eine andere Stadt.
Hier suchte ich auf eigene Rechnung noch einen Sportmediziner auf.
Dieser tippte auf "myofaziales Schmerzsyndrom" und versuchte hier bestimmte Punkte zu stimulieren. Ohne Erfolg. Es wurde heiß und fühlte sich kurzzeitig etwas "leichter" an. Dann wieder Zustand wie immer.

Inzwischen treten die Beschwerden wie in Art "Schüben" auf. Es gibt teilweise fast beschwerdefreie Zeiten, dannn wieder so starke Beschwerden, dass ich am Morgen nur mit Schmerzen eine Kaffeekann halten kann.
Ich hatte in der Zeit wirklich viel persönlichen Stress und schob es am Ende dann selbst alles darauf.
Im Sommer ging es mir vom Allgemeinbefinden immer schlechter. Immer wieder große Müdigkeit und Schlappheit- Art Grippegefühl ohne Grippe.
Haarausfall in Büscheln, Kreislaufprobleme und immer wieder so Art "Schüttelfrost" bzw starkes Frieren.

erneuter Termin bei einem Orthopäden.
Innerhalb 10 Minunten vermutete er eine "Intercostalneuralgie", löste Blockaden im Schulterblatt und gab Quaddelspritzen.
Daraufhin kam ich gerade noch nach Hause, weil mein Kreislauf wieder in den Keller ging.
Schmerzen in der Schulter eher schlimmer als besser - wie starker Muskelkater. Evtl aber normal nach so einem Manöver.
Beschwerden im Rippenbogen, Brustbein usw. blieben.
Beschwerden "wandern" auch inzwischen. Mal schmerzen die Beine (irgendwie ausgehend von Knien und Füßknöcheln),
dann wieder die Ellebogen, Handgelenke, Brustbein.
Im Liegen im Bett immer wieder Muskelzuckungen in Beinen und Armen.

Am Morgen isses inzischen nun so, dass mir oftmals die Unterarme taub sind. Erst rechts, nun auch immer mehr links (bds.
Beie Ellebogen schmerzen, kleine Finger in beiden Händen immer mal wieder taub.
Starke Schultergürtel-u Nackenschmerzen, Kopfschmerzen.
Es fühlt sich an wie eine Art "Rückenmigräne". Dazu ständig das Kribbeln und Brennen in Beinen oder Armen.

MRT HWS und LWS wurden damals ja bereits gemacht. Ich denke, dass es das nicht sein kann.

Nach einem Jahr gezwungenem"Arzthopping" wegen starker Schmerzen und versch. Diagnosen und Beschwerden, inzwischen sehr müde geworden. Finde mich damit ab, dass ich "etwas habe" was irgendwie niemand findet oder war man nicht greifen kann.

Letzter Versuch mit einem Arzt.
Er nahm sich viel Zeit und hörte mir lange zu. ZUHÖREN, was der Patient an Beschwerden schildert und sich nicht nur auf Befunde von Kollegen stützen, scheint sein Motto, was mir sehr gefällt.
Er veranlasste 24 Std Urin und NOCHMAL Blut (ja es fehlten immer noch Werte).
24 Std Urin ergab nun, dass ich zuviel Histamin ausscheide, habe eber genügend DAO(?) Enzym, also keine typische Intoleranz meinte der Doc.
wohl aber eine Neigung zu Entzündung und Allergie.
Mißempfindungen der Haut und die Rötungen, könnten eine Nesselsucht sein (vermutet er) Gelenkschmerzen, aber auch für ihn noch unklar.
Blut ergab zu hohe TSH Werte ( 5,22 ).
Überweisung zum Radiologen.
Sonographie zeigte kaum Echo der Schilddrüse, viel Jodablagerungen im Szintigramm. Labor muss noch ausgewertet werden.
Der Radiologe erzählte etwas von "chron Entzündung" und Hormongabe... genaueres,wenn Blutergebnisse da.

Jetzt meine Frage:
könnte es sein, dass hier evtl endlich die Ursache geefunden wurde ????
Kann so eine Entzündung auch Gelenkschmerzen, Grippegefühle, Schwäche, Mißempfindungen der Haut, eingeschlafene Finger usw auslösen ???

die Schilddrüse wurd bei allen Ärzten zuvor und auch im Krankenhaus nicht abgeklärt. Habe das inzwischen zurück verfolgt.

Inzwischen bin ich ziemlich kraftlos (physisch und psychisch) und irgendwie das Gefühl,dass ich gar nicht mehr ich selbst bin irgendwie... Traurig

Ich bin bestimmt auch kein freiwilliger Arzthopper, im Gegenteil. der letzte Arztbesuch erfolgte nur auf Drängen meiner Angehörigen, weil ich nur noch ein Schatten meiner selbst bin, krank aussehe, nur müde bin usw.
Ich selbst hatte bereits resigniert und wollte keine Ärzte oder Kliniken mehr sehen.

Achja, ein Zahnarzt stellte noch eine Entzündung an einem toten WB Zahn fest, der wurde aber erst im März09 behandelt und meine Beschwerden sind ja schon seit Oktober 08.

Danke all denen, die bis hier gelesen haben... Winken

Lillyfee
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Lillyfee78
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 29.10.09, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

ps: möchte noch ergänzen

mein Schmerzverlauf ist so ziemlich entlang der Hauptsehnen in Arm und Beinen. Also jeweils Innen-und Außenseiten, am Bein sogar bis unter die Füße. Auch dort starke Druckschmerzhaftigkeit.
Könnte fast sagen, esfühlt sich wie eine Entzündung von Sehnen an, aber im Blut war alles negativ.

Nehme nun wieder NeuroVitamin B Komplex und 3 Schüßler Salze, merke subjektiv eine leichte Besserung.
Können Mißempfindungen evtl auch von "Mineralstoffmangel" entstehen und könnte so ein Mineralstoffmangel wiederum was mit der Schilddrüse zu tun haben ???

zzT versuche nur irgendwie ein Art Anfang vom Faden des Knäuels zu finden...

Lilly
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underwater
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Anmeldungsdatum: 12.03.2005
Beiträge: 1261
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 29.10.09, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lilly,

hattest Du mal einen Zeckenbiss ?

Freundliche Grüße

underwater
_________________
Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die, die wir gehört oder gelesen haben.
Vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren, empfunden haben.
( C. M. Woodwards )
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cerlina
Gast






BeitragVerfasst am: 29.10.09, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo underwater,

ich trau mich's ja fast gar nicht zu schreiben, aber
Missempfindungen, wandernde Schmerzen, Schübe, Schlappheit...
War mein erster Gedanke Winken
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Labuja
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 29.10.09, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

hallo lillyfee.

ich finde es schon krass von den ärzten im kh zu sagen nur weil es keine neurologische erkrankung ist( und da ist wirklich die frage ob sie alles abgesucht haben) zu sagen es ist psychisch..

Mich würde interessieren ob mal ein EKG gemacht worden ist?
Tut mir leid wenn das in deinem Text schon drinn stand. dann hab ich das eventuell überlesen.
Ich kann dich wirklich verstehen. Nach einer arztodysee ist man einfach am ende. ich wünsche dir dass du schnell klarheit bekomms und demenstsprechend behandelt irst


gute besserung

elli
_________________
Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles.( Lucius Annaeus Seneca)

Der Intellekt hat ein scharfes Auge für Methoden und Werkzeuge, aber er ist blind gegen Ziele und Werte.( Albert Einstein)
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wini-1964
Interessierter



Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 13
Wohnort: köln

BeitragVerfasst am: 29.10.09, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lillyfee,
Also Deine Syntome kommen mir sehr bekannt vor .
Bei mir wurde eine Boreliose festgestellt,Damals noch mit Antibiotika behandelbar.
Also mein Tip ,Test auf Boreliose!
Wünsche Dir Gute Besserung
L.G.Wini
_________________
Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag
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pauline08
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 29.03.2009
Beiträge: 332
Wohnort: Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.
Hier war heute schon mal von jemanden nur ein Link zu einer Seite Boreliose gepostet wurden und darauf hat Lillyfee geantwortet das Boreliose bei einer Lumbalpunktion ausgeschlossen wurde.
Das wurde aber beides gelöscht. Das wollte ich nur hier noch mal fest halten das keiner mehr hier nach Zecken oder ähnliches fragen braucht. Winken
Liebe Grüße Pauline.
_________________
Es gibt nichts, was dir näher wäre, als du selbst.
Wenn du dich aber sebst nicht kennst, wie
willst du dann andere kennen?
al - Ghasali
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cerlina
Gast






BeitragVerfasst am: 30.10.09, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

pauline08 hat folgendes geschrieben::
...das Boreliose bei einer Lumbalpunktion ausgeschlossen wurde.

Bei Lumbalpunktionen gehen die Meinungen der Ärzte im Vergleich zur gültigen Lehrmeinung auseinander. Vielleicht sollte Lillyfee dann einfach auf die Meinung ihrer Ärzte vertrauen ??? Verrückt
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Lillyfee78
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
danke für eure Antworten Smilie
Nach Auskunft der Ärzte, wurde wohl ein entzündlicher ZNS Prozess/Borreliose abgeklärt.
Ich möchte das jetzt einfach mal so glauben - versuche es zumindest.

Ich kann die Mißempfindungen zB auch verstärken, wenn ich auf dem Rücken liegend Druck ausübe auf einem harten Untergrund.
Hier wird dann das re Schulterblatt sehr war, die Hitze strahlt in den re Arm und nach unten zu den Beinen. Ähnliches Brennen, fast wie bei einem Sonnenbrand, bekomme ich auch am Rücken, wenn ich mit sitzend ungünstig anlehne. Ich empfinde die Schmerzen der Gelenke/Sehnen eher tiefer liegend, das Brennen und Kribbeln sehr oberflächlich (wie die Haut selbst).
Hauptausgangspunkt fühlt sich an die der Übergang BWS, wo die unteren Rippen abschließen. Der Bereich schmerzt auch beim seitlichen Liegen und wird etwas besser, wenn ich ein kleines Kissen dort unter die Rippen lege.
Auf der linken Seite liegend wird das Brennen etwas besser, auch die Schmerzen. Wenn ich auf der Seite liegend zB aber mein Becken kippe, habe ich Schmerzen unten an der rechten Beckenseite, der auch bis zum Bein strahlt und nach oben. Irgendwie ist es die re Rückenhälfte. Das kann ich recht sicher sagen.

Blockade eines Gelenkes ??? Verklemmte Nerven ???

Momentan weiß ich halt nicht mehr, was nun alles zusammen hängt und was evtl parallel voneinander abläuft - evtl haben die Mißempfindungen der Haut nichts mit den Rücken-Sehenschmerzen zu tun, auch meine Schlappheit und das ewige Grippegefühl- ich weiß es ja selbst nicht. Es ist auch komisch, dass es vemehrt im re oberen Rücken/Schülter und Rippenbogen ausgeht und sich von hier irgendwie seinerzeit "fortgefressen" hat.
Kann evtl ein Nerv der Haut eingeklemmt sein ???

Ich bin einfach nur noch ratlos. Zu einem Neurologen traue ich mich nicht mehr zu gehen aus Angst wieder erneut als psychisch krank abgestempelt und nicht mehr groß untersucht zu werden.
Ich bin sehr schlapp und mich kosten solche Termine extrem viel Kraft und wenn sie dann so ausgehen, macht das sehr traurig.

Lilly
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Lillyfee78
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

ps: EKG wurde nur eines in der Klinik gemacht - normales Ruhe EKG.
Eben beim Nase schnauben bekam ich wieder so starke Stiche in den Rippen, dass mir die Luft weggeblieben ist. solche Stiche im Brustbein oder in den Rippen habe ich immer mal wieder zwischendrin.

sollte ich evtl das Herz noch abklären lassen ?? mir liegt viel an gezielten Arztbesuchen - damit ich nicht wieder umsonst rumrenne am Ende.

Lilly
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Susi62
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Anmeldungsdatum: 18.03.2006
Beiträge: 353
Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lillyfee

Hier ein Link zu Symtomen von Hashi.
(Link redaktionell gelöscht)
Du hast weiter oben in einem Post geschrieben das du eine Entzündung der Schilddrüse hast und dein TSH-wert auch nicht in Ordnung ist.
Bei deinen vielen Symtomen könnte das vielleicht die Ursache sein?
Lass das bitte vom Artzt abklären.
Da ich selber an Hashi erkrankt bin kenne ich viele dieser Symtome nur zu gut und es hat relativ lange gedauert bis die Erkrankung bei mir festgestellt wurde.
Bin von einem Arzt sogar mal in die Psycho-Schiene gedrückt worden........(er hat mir Psychopharmaka verschrieben,, die habe ich aber nie genommen Winken
Wie gesagt --- ab zum Arzt ........
Gute Besserung
Susi62
_________________
Diagnose 11.2005 - invasiv duktales CA ,ca. 1,5 cm ,G3
Brusterhaltende OP Dez. 2006
nochmalige OP Jan. 2006 nach Diagnose Wächterlymphkotenbefall - 10 Lymphknoten wurden entfernt
6 x Chemo TAC bis Mai 2006
36 x Bestrahlung bis Juli 2006
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Lillyfee78
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

@Susi
die Schilddrüse ist momentan in Diagnose.
Nuklearmediziner hat mir bisher gesagt:
Echoarme SD, viel Jodablagerungen in der Szintigraphie - Labor noch offen.
TSH Wert war der vom Allgemeinmediziner, der mich daraufhin zur Diagnostik schickte.

ich vermute bei mir ja auch irgendwie ein Mix aus mehreren Dingen.
Die Schmerzen in Ellenbogen, Handgelenke und Fußgelenken könnten evtl wirklich Ödeme sein... zumindest bekomme ich diesen Herbst kaum noch meine Stiefeletten zu, die mir letztes Jahr noch locker schlossen. Gewicht habe ich aber gehalten, daran kann es nicht liegen. Ich esse sehr wenig, habe kaum Hunger und nehme nichts ab - das würde wohl auch zur SD passen.

Die Schmerzen in den Rippen, vermehrt rechts, könnte ich ziemlich exakt mit einem Filzmaler einkreisen - so genau spüre ich den Ausgangspunkt im Schulter/Rippenbereicht in Nähe BWS.
BWS wurde bisher nur normal geröngt, kein Bandscheibenvorfall laut Arzt.

Heute isses wieder so derbe, dass ich nicht einmal gerade stehen kann, den Oberkörper nach links neigen muss, ansonsten schmerzt es, strahlt in die Rippen, vorne in den Bauch, zu den Beinen usw. Weinen Immer wieder brennen oder so art elektrische Stiche in Schulter und Rücken, Hitze strahlt bis Arme und Beine aus.

Zu einer Psychologin gehe ich nun im Übrigen auch -
Seit einem Jahr Schmerzen und Beschwerden, dazu noch private Probleme - lassen mich momentan recht erschlaffen, auch psychisch.

Zumindest habe ich zZT einen Arzt, der mir zuhört, Diagnostik betreibt und ja schon 3 Dinge im Wust gefunden hat
(Lebensmittelallergie, Schilddrüse u. ein Entzündungsherd am Zahn)
Ich halte ihn für absolut weitsichtig und fähig - gerade das mit dem Zahn hat mich begeistert (dass er soweit denkt und den Menschen so gut im Zusammenspiel sieht).
Bei meinen nächsten Besuchen, werde ich erneut auf meine Schmerzen zu sprechen kommen, habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Lilly
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hibou
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Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

hallo lilly,

bei deiner kombination auffällige schilddrüsenwerte und deine beschwerden (bes. gelenkschmerzen) fällt mir als erstes irgendeine erkrankung aus dem rheumatischen formenkreis ein, also eine autoimmunerkrankung.
auch bei deinen auffälligen schilddrüsenwerten könnte eine autoimmunerkrankung dahinter stecken, denn die häufigste ursache einer schilddrüsenunterfunktion ist die schon erwähnte hashimoto-tyhreoiditis. und beides rheuma und hashimoto kann eben gut zusammen vorkommen. wie zum beispiel bei mir hashi plus spondylarthritis (und noch anderer kram...).

vielleicht lässt du mal in diese richtung genauer abklären. abfinden musst du dich mit deinen beschwerden auf jeden fall nicht.
ich drücke dir die daumen, dass du bald weiterkommst bei der abklärung!

viele grüße,
hibou
_________________
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Lillyfee78
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Anmeldungsdatum: 10.02.2009
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hibou

hat man bei dieser spondylarthritis eher unauffällige Rhauma Werte ?
Bei mir war CRP unauffällig, ANA leicht erhöht - Rheumatologe stelle daraufhin den Va
auf Fibromyalgie (12 von 18 Tenderpoints pos.).

Ist es korrekt, dass man zB Entzündungen an Nerven und Sehnen im Blutbild nicht messen kann, weil sie nicht am Blutkreislauf angeschlossen sind ?! also bei einer Nervenentzündung zB keine Änderung der Leukozyten zu sehen ist usw ??

Die Hitze, das Brennen und diese elektroartigen Schmerzen fühlen sich so "entzündet" an und manchmal brennt es so stark, dass ich immer denke: nun MUSS es doch im Blut zu sehen sein, aber negativ.

Werde den ARzt auch nochmal wegen Rheuma befragen - selbst wenn man es direkt nicht gleich findet, so habe ich zumindest immer gedacht, dass man hierzulande nicht mit Schmerzen rumlaufen muss und zumindest erst einmal sympthomatisch mit Schmerzmedis therapiert wird - allein um ein Schmerzgedächtnis zu vermeiden.
Bisher aber negativ. Kaufe mir alle Schmerzmittel selbst und Diclo 50mg vertrage ich vom Magen her nicht.
Tramadolor habe ich hier noch liegen vom Notarzt, aber das ist mir zu heftig - es muss doch eine Schmerztherapie geben, die einen nicht gleich ausknockt...

Lilly
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Labuja
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Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 30.10.09, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

bei einer entzündeten schilkddrüse(hashimoto-threoiditis)) wird der nCRP nicht beeinflusst bzw.entzündungswerte allgemein.
Wie das bei nerven ist keine ahnung kann ich mir aber vorstellen.

Glg elli
_________________
Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles.( Lucius Annaeus Seneca)

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